Verhüten mit elektronischer Hilfe
Eine nicht mehr ganz neue Entwicklung im Bereich der Schwangerschaftverhütung hat zur Verwendung moderner, elektronischer Möglichkeiten. Man kann durchaus von einer Computergesteuerten Schwangerschaftsverhütung sprechen. Verwendet wird dazu ein kleiner Computer, der in etwa die Größe einer Stopuhr hat.Allerdings waren die früheren Geräte nicht wirklich empfehlenswert. Zuviele falsche Anzeigen liessen die Geräte zur elektronischen Schwangerschaftsverhütung am Anfang eher als Unsicherheitsfaktor erscheinen. Aber auch in diesem Bereich geht die Entwicklung natürlich weiter.
Die Anwendung ist denkbar einfach. Morgens wird mit dem geräteeigenen Temperaturfühler die Körpertemperatur gemessen. Da die Körpertemperatur zum Eisprung hin leicht ansteigt, muss das Gerät nur den normalen Zykluslauf erkennen und zwischen der normal verlaufenden Körpertemperatur und einem Ansteigen der Körpertemperatur unterscheiden.

Steigt die Temperatur an, so gibt das Gerät eine Warnung aus.
Die Sicherheit der elektronischen Art der Schwangerschaftsverhütung liegt bei rund 90 %. Das Messen der Temperatur mit einem herkömmlichen Fieberthermometer ist zu diesem Zweck kaum möglich, da der Unterschied der Temperatur so gering ist, dass man ihn mit dem herkömmlichen Messen nicht erkennen kann. Die Vorteile der Computer zur Schwangerschaftsverhütung liegen auf der Hand. Der Körper muss nicht in jungen Jahren schon mit Medikamenten belastet werden. Der Hormonhaushalt wird nicht beeinträchtigt und nicht zuletzt spart man sich körperliche Eingriffe, die wiederum zu Entzündungen führen können.
Der größte Nachteil dürfte der Ptreis der Geräte sein. Bis knapp 500 Euro kann man etwa kalkulieren für diese Geräte.
Nun kann man zwar dagegen halten, dass man für die hormonelle oder eine Andere Art der Schwangerschftsverütung über einen längeren Zeitraum hinweg auch so viel bezahlen muss, aber dann eben nicht auf einen Schlag alles, sondern man bezahlt eben regelmäßig niedrigere Beträge.
Die modernen Geräte messen die Temperatur etwa bis auf ein hundertstel Grad genau. Der ermittelte Wert wird mit einer Matrix verglichen, die aus bekannten Werten anderer Probanten besteht. Die Software vergleicht die Daten miteinander und erkennt daraus das genaue Zyklusmuster.