Die Dreimonatsspritze
Bei der Dreimonatsspritze handelt es sich um ein hormonelles Verhütungsmittel. Es wird in Spritzenform verabreicht und und den Gesäßmuskel der Frau gespritzt. Dadurch wird ein Depot angelegt, das für einen Zeitraum von 3 Monaten ausreicht. Durch die enthaltenen Hormone wird ein Eisprung verhindert. Von 100 Frauen, die diese Art der
Verhütung über ein Jahr lang anwendet wird etwa eine Schwanger. Die Dreimonatsspritze gilt somit als sichere Verhütungsmethode. Dadurch dass der Wirkstoff aus einem Depot aufgenommen wird beeinträchtigen durchfall und Erbrechen die Wirkung nicht. Auch für Frauen die aufgrund einer Erkrankung auf eine Orale Wirkstoffaufnahme verzichten müssen ist die Dreimonatsspritze geeignet.Allerdings ist die verabreichte Hormonmenge sehr hoch, da sie ja für einen Zeitraum von 3 Monaten ausreichen muss. Ein spontanes absetzen ist nicht möglich, da das Depot im Gewebe gebildet wird. Nach dem Absetzen der Dreimonatsspritze kann es bis zu 2 Jahren dauern bis es wieder zu einem regelmäßigen Eisprung kommt. Es gibt Hinweise darauf, dass durch die Anwendung der Dreimonatsspritze die Gefahr an Osteoporose zu erkranken steigt. Es gibt für die Anwndung auch einige Kontraindikationen die in jedem Fall vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden müssen. Die Dreimonatsspritze wird nur für Frauen empfohlen, deren Familienplanung abgeschlossen ist. Grundsätzlich sollte sie bei Frauen unter 21 Jahren überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Für junge Paare, oder besser gesagt für junge Frauen ist die Dreimonatsspritze also sicherlich nicht das Mittel der Wahl zur Schwangerschaftsverhütung.